Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung ist ein katholischer Sozialverband. Sie organisiert 300.000 Frauen und Männer in Deutschland. In diesem Verband haben sich engagierte Christen zusammengefunden - hier steht der Mensch im Mittelpunkt.

Leitmotiv
Gesellschaftliches Denken und Handeln kann sich nicht mehr allein an den nationalstaatlichen Grenzen ausrichten. Politische und wirtschaftliche Entscheidungen, die wir heute auf nationalstaatlicher Ebene treffen, haben Auswirkungen auf alle Teile der Welt und für das Leben kommender Generationen. "Global denken und lokal handeln" bleibt das Leitmotiv des Handelns der KAB.

Zukunft gestalten
Eigene Vorstellungen und Ideen entwicken, die Herausforderungen unserer Zeit bewusst wahrnehmen und aktiv mitmischen - das ist eine spannende Aufgabe. Die KAB bietet vielfältige Angebote und Möglichkeiten, sich kreativ einzumischen. Die KAB motiviert und qualifiziert Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für eine aktive Teilnahme am politischen Geschehen. Sie unterstützt die Mitwirkung in Parteien, Gewerkschaften, Bürgerinitiativen und sozialen Bewegungen, soweit in diesen weltanschauliche Toleranz gewährleistet ist.

Gesellschaftliche Herausforderungen der KAB:
- die Überwindung der strukturellen Arbeitslosigkeit
- die Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen
- die Verwirklichung der sozialen und politischen Menschenrechte weltweit
- die soziale Gestaltung der europäischen Einigung
- die Emanzipation von Frauen und Männern
- ein neuer Generationenvertrag
- die Gestaltung einer Tätigkeitsgesellschaft

Familien
Junge Menschen und Alleinerziehende tauschen in KAB-Gruppen ihre Erfahrungen aus, sie besprechen ihre Probleme und setzen sich ein für eine familien- und kinderfreundlichere Gesellschaft.

Selbsthilfe
Neben den politischen Forderungen nach einer solidarischen und gerechten Gesellschaft leistet die KAB auch praktische Hilfe. Die KAB ist seit 150 Jahren eine Selbsthilfebewegung. Damals waren es Versicherungen gegen Krankheit und Arbeitslosigkeit. Heute sind es Beschäftigung- und Qualifizierungsmaßnahmen, aber auch Baugenossenschaften oder Selbsthilfeprojekte in einem kleinen Kreis vor Ort.

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Genau dort - vor Ort - bin ich in der KAB ehrenamtlich engagiert - genauer gesagt im Vorstand des Ortsverbandes St. Josef Spellen. Die Spellener KAB hat sich in ihrer Gemeinde und darüber hinaus mit zahlreichen verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen einen guten Namen gemacht. Davon nur drei Beispiele:

Die Sammelaktion "Korken für Kork":
Bereits seit über 3 Jahren besteht der KAB-Aktionskreis "Korken für Kork" (Bild). Nun fand im Oktober 2003 schon der 8. Transport von Flaschenkorken Richtung Kehl-Kork statt. Damit wurden seit dem Start der Aktion über eine Million Flaschenkorken zugunsten des Epilepsiezentrums gesammelt! Dort werden die Flaschenkorken von 10-12 epilepsiekranken Menschen zu ökologischem Dämmstoffgranulat verarbeitet. Aufgrund der großen Resonanz Voerder Bürger ist ein Ende der Sammelaktion noch längst nicht in Sicht...

Der "Spellener Bildkalender":
In vielen Spellener Haushalten ist er zu finden - jeder Jahr. Seit vielen Jahren wird er vom Ehrenvorsitzenden Hermann Ridderskamp zusammengestellt. Das Besondere: Auf den Monatsseiten finden sich viele historische
Fotos von Spellener Dorfleben vergangener Zeit. Mit den Verkaufserlösen konnte die KAB St. Josef Spellen schon viele gemeinnützige Einrichtungen durch Spenden finanziell unterstützen.

Sponsor des aktuellen Jugendprojekts "BRUMMP":
Das Projekt ist genauso ungewöhnlich wie sein Slogan: „BRUMMP - Augen auf, wir kommen!“. Zumindest vier Dinge stehen bei diesem Vorhaben fest. Erstens: Am Projekt mitmachen können alle Voerder Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren (Bild). Zweitens: Gegenstand des Projektes wird ein zweiachsiger uralter Bauwagen sein, den das Baugeschäft Gossen zur Verfügung gestellt hat. Drittens: Hauptsponsor ist die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) St. Josef Spellen, die für das Jugendprojekt 250 Euro Startkapital bereit stellt. Und viertens: Begleitet wird BRUMMP durch Dieter Marbes und Martin Kuster, die beide Vorstandsmitglieder in der KAB Spellen sind, sowie Matthias Gossen, der sich bereits seit mehreren Jahren in der Jugendarbeit der Spellener Pfarrgemeinde St. Peter engagiert. Das Projektziel ist, dass der Bauwagen, der lange Zeit ein tristes, vereinsamtes Dasein fristen musste, endlich durch Renovierung und Umbau aus seinem Dornröschenschlaf zum Leben erweckt wird. Mittlerweile ist der Bauwagen von außen in neuem Glanz erstrahlt. Jetzt geht es an die Inneneinrichtung. Welche Funktion der Bauwagen später haben wird, bestimmen die teilnehmenden Jugendlichen selbst. Denn das ist ein wichtiger Grundsatz von BRUMMP: Die Jugendlichen sind es, die entscheiden, planen, organisieren und bauen.

Aktuelle Berichte und Bilder zu BRUMMP
auf www.caj-spellen.de!


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